In Vain

Dawny senses, sweet romances

My lady – light is far away

Solar shape, blue delight

I’m waiting for another day

 

 

Golden masks and mucky tombs

I wish you could embrace me now

Ride the wind, ho, dessert dust

Entwine me sun, you fitting howl

 

Dislocation, dispensation

Hookah – shisha, incense flood

Howling dogs, unfolded lapses

The
Giza sundown makes me mad

 

 

(© 1995, Yehuda, written in Nazlet al Samman)

Published in: on August 18, 2006 at 11:23 am  Schreibe einen Kommentar  

Sometimes Time

Time is a second – time is a minute

Sometimes second hand, fast as a rabbit

 

Time is an hour – time is a day

Sometimes with power, to go or to stay

 

Time is an eve, time is a morning

Sometimes to breath, sometimes a warning

 

Time is a week – time is a moon

Sometimes to seek, sometimes to soon

 

Time is a year – time is a century

Sometimes to fear, hope or agree

 

Time is too short – time has no end

Sometimes a foe, sometimes a friend

 

Time makes you live – time makes you move

Time let’s you forgive, time gives you a proof

 

Time makes you young, beautiful and strong

Time makes you old, weak, grey and cold

 

But you have time to create and time to destroy

You have time to hate and time to enjoy

 

You have got no time to repeat all the things you did

And you have got no time to reply in the hour you’ll die

 

One time your lifetime ends, because on time our life depends

They will cry like a Sioux, but maybe you will find something new

 

 

[© Yehuda 1986]

 

 

Published in: on August 17, 2006 at 10:53 am  Schreibe einen Kommentar  

Die Deutschlandtour sprintet durch Augsburg

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Die Geschichte der Deutschlandtour reicht ins Jahr 1911 zurück, jedoch wird sie erst seit 1999 regelmäßig ausgetragen, als eine Bombendrohung dafür sorgte, dass die Schlussetappe nach Bonn ersatzlos gestrichen wurde.

22 Teams zu je 8 Fahrern gingen zur diesjährigen Deutschland-Tour, der kleinen Entsprechung der großen Tour de France an den Start, die am Samstag auch durch die Augsburger Innenstadt führte. Unter den teilnehmenden Teams waren alle Mannschaften vertreten, die im internationalen Radsport Rang und Namen haben, so auch T-Mobile, Discovery, CSC, Phonak, Quick Step, Euskatel, Credit Agricole, Cofidis, Gerolsteiner oder Rabobank – freilich meist ohne die ganz großen Namen, wenngleich sich im Feld neben nationaler Prominenz wie die deutsche Sprinterlegende Erik Zabel, Jens Voigt von CSC auch internationale Spitzenfahrer wie der Franzosen Sèbastien Chavanel (Bouygues Telecom), der Kasache Alexander Vinokourov (dem Sieger von 2001), der Österreicher Georg Totschnig,  oder die US-Amerikaner Bobby Julich (2. im Vorjahr) oder der Gerolsteiner Levi Leipheimer befanden. Leipheimer, der im Vorjahr die Deutschlandtour für sich entscheiden konnte, hatte in diesem Jahr auch als hoch gehandelter Favorit für den Gewinn der Tour de France im gegolten, konnte dort aber die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. 

Die vierte, 203 Kilometer lange Etappe die von Heidenheim über die Lechstadt nach Bad Tölz führte, gewann der australische Sprinter Graeme Brown aus der Rabobank-Mannschaft, vor dem Führenden in der Bergwertung Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner. Dritter wurde Erik Zabel der nach langen Jahren für T-Mobile schon in Frankreich für das neue Team Milram an den Start ging.

Die Sprintwertung in Augsburg direkt am Stadtmarkt in der Fuggerstraße entschied der Brite Charles Wegelius vom Team Liquigas für sich gefolgt vom hellblauen Erich Zabel, der sich abends in Bad Tölz das Gelbe Trikot des Gesamtführenden überstreifen durfte. Angesprochen auf seinen Sponsor sagte Zabel augenzwinkernd: „Heute Abend gibt es mal keine Milch – wir trinken Champagner.” 

Für das dicht an der Strecke gedrängte Augsburger Publikum, das wie andernorts die trotz aller Dopingskandale um Stars wie Jan Ullrich oder den diesjährigen Tour de France – Sieger Floyd Landis ungebrochene Begeisterung für den Radsport belegte, war das Vergnügen jedoch sehr kurzfristig, denn ehe man es sich versah, waren die Sprinter, Begleitfahrzeuge wie auch das Hauptfeld an einem vorbeigezischt. Und so blieb einem jene Weisheit aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“, die Amélies von Raymond Dufayel gespielter Nachbar, der „Mann aus Glas“ zum Besten gibt: „Wissen Sie, das Glück ist wie die Tour de France. Man wartet so lange, und dann rast es vorbei.” 

( © yehuda, 06.08.2006)

Published in: on August 6, 2006 at 12:21 pm  Comments (1)  

Echoes

 

 

Here I am

In the wind

Sing a song

Cry the time

 

I will dance

In the night

Cry the sun

Echoes in the endless tube

 

I will rise

To the sky

Catch the wind

Catch the time

 

I face the mood

Stare at you

Love me now

Echoes in the endless tube

 

I stand tall

There at the wall

A poison rain

Falls down on me

 

I hear no cry

In the end

Nothing else

But echoes

 

 

( © Yehuda, 1988)

 

Published in: on August 4, 2006 at 5:19 pm  Schreibe einen Kommentar  

der zahn der zeit

der zahn

der zeit

nagt an

uns

seit

ewigkeit

bei jeder

sich bietenden

gelegenheit

und bringt

über uns

nichts

als leid

sollen wir fliehen

oder den zahn nur ziehen?

nach

all

der

zeit

weiß

keiner

bescheid

 

(yehuda, 1999)

Published in: on August 3, 2006 at 9:39 am  Schreibe einen Kommentar  

sterner stuff

 

Yeah, the moon in blue tonight

And our hearts are tight and tough

Tough enough to fight for glory

For we’re made of sterner stuff

 

Stubborn child, what is your wisdom?

You’re not a wise man and talk to loud

Watch the moon is turning crimson

Is it something that makes you proud?

 

Some dance the night for our glory

For the next war maybe isn’t far

Others don’t care and just say: “Sorry,

But for the first I need this new car!”

 

( © Yehuda , May 1990)

Published in: on August 2, 2006 at 10:01 am  Schreibe einen Kommentar